TATTOO

Früher wurde die Farbe mit Dornen in die Haut geritzt, heute werden Tattoos mit einer Tätowiermaschine gestochen. Das Ergebnis ist das Gleiche: In der Haut entstehen einzigartige Kunstwerke.

Die ersten Hinweise auf Tattoos stammen aus Japan und werden auf das dritte Jahrhundert datiert. Noch heute ist die japanische Tätowierarbeit eine der kunstvollsten, nicht selten wird der komplette Körper in zahlreichen Sitzungen verziert. In Thailand sind sakrale Tätowierungen – Sak Yant genannt – weit verbreitet und sollen ihre Träger vor Unglück bewahren – eine schöne Vorstellung.

Jeder Tätowierte hat eine persönliche Verbindung zu seinen Tattoos, sie sind Ausdruck einer inneren Gefühlswelt, die mal bewusst demonstriert, mal unter der Kleidung versteckt wird.

Noch ein lieb gemeinter Rat:

Geht nicht zu Anfängern & Pfuschern.
In frischem Zustand sehen fast ALLE Tattoos gut aus, schaut man jedoch nach 2-3 Jahren darauf, sind alle Unzulänglichkeiten & Fehler offensichtlich !
Meine Kollegen & ich, damit sind jene Tätowierer gemeint, die das Handwerk tatsächlich gelernt haben, dürfen regelmäßig unschöne/missratene Tattoos abdecken/korrigieren, was für Euch die Kosten unnötig in die Höhe treibt.
Schaut Euch die Tattoos des/der betreffenden Tätowierer*Innen genau an, nachdem diese etwas gealtert sind und trefft dann eure Entscheidung. Die Tätowierung sollte nach 3 Jahren noch exakt so aussehen, wie nach der Abheilung.

Eine Tätowierung ist für Immer, darum ist es wichtig, nicht am falschen Ende zu sparen